Was kostet ein Fahrzeugmakler?
Wer sich mit dem Thema Fahrzeugmakler beschäftigt, stellt früher oder später dieselbe Frage:
Was kostet ein Fahrzeugmakler?
Die kurze Antwort lautet:
In der Regel liegt das Honorar zwischen 5 und 10 Prozent des Fahrzeugwertes beziehungsweise Verkaufspreises.
Die lange Antwort ist deutlich interessanter. Denn die eigentliche Frage lautet nicht, was ein Fahrzeugmakler kostet, sondern welche Leistungen dahinterstehen und welchen Mehrwert Kunden dafür erhalten.
Warum kostet ein Fahrzeugmakler Geld?
Viele Menschen vergleichen einen Fahrzeugmakler zunächst mit einer Fahrzeugbörse oder einer Suchmaschine. Dort lassen sich schließlich kostenlos tausende Fahrzeuge finden.
Was dabei häufig übersehen wird: Die eigentliche Arbeit beginnt erst nach der Suche.
Ein Fahrzeugmakler verbringt seine Zeit nicht damit, ein paar Anzeigen anzuklicken. Vielmehr übernimmt er Aufgaben, die Kunden sonst selbst erledigen müssten – oft über viele Stunden oder sogar Wochen hinweg.
Dazu gehören unter anderem die Bedarfsanalyse, die Suche nach passenden Fahrzeugen, die Prüfung von Angeboten, Preisvergleiche, Gespräche mit Verkäufern, Verhandlungen, Fahrzeugbesichtigungen, die Organisation von Überführungen, Zulassungen und die Begleitung bis zur Fahrzeugübergabe.
Was viele Kunden nicht sehen
Die meiste Arbeit eines Fahrzeugmaklers findet im Hintergrund statt.
Wird beispielsweise ein passendes Fahrzeug am anderen Ende Deutschlands gefunden, bedeutet das häufig viele Stunden Reisezeit. Nicht selten sind wir mit Bahn, Bus, Mietwagen oder dem eigenen Fahrzeug unterwegs, um Fahrzeuge zu besichtigen, abzuholen oder zu überführen.
Hinzu kommen Kosten für:
- Kraftstoff
- Bahnfahrten
- Mietwagen
- Hängermieten
- Zulassungen
- Versicherungen
- Überführungen
Gerade in den vergangenen Jahren sind viele dieser Kosten deutlich gestiegen.
Während Kunden ihrem Alltag nachgehen, laufen im Hintergrund zahlreiche Prozesse, die später dafür sorgen, dass das Fahrzeug sicher und zuverlässig beim neuen Besitzer ankommt.
Warum Fahrzeugmakler meist prozentual abrechnen
Kein Auftrag gleicht dem anderen.
Ein Familienfahrzeug für 15.000 Euro verursacht einen anderen Aufwand als ein seltenes Liebhaberfahrzeug, ein Premium-SUV oder ein spezieller Transporter.
Manche Kunden benötigen lediglich Unterstützung bei der Fahrzeugsuche. Andere wünschen die komplette Abwicklung inklusive Verhandlung, Fahrzeugprüfung, Zulassung und Überführung.
Deshalb hat sich in der Branche ein prozentuales Honorar etabliert. So bleibt die Vergütung fair und orientiert sich am tatsächlichen Umfang des Auftrags.
Was kostet ein Fahrzeugmakler beim Fahrzeugverkauf?
Auch beim Fahrzeugverkauf arbeiten Fahrzeugmakler in der Regel erfolgsabhängig.
Das bedeutet: Ein Honorar fällt erst an, wenn das Fahrzeug tatsächlich verkauft wurde.
Viele Verkäufer betrachten zunächst nur die Provision. Verständlich. Gleichzeitig wird dabei häufig ein wichtiger Punkt übersehen:
Ein Händler oder Autohaus kauft Fahrzeuge in der Regel nicht zum höchstmöglichen Marktpreis an. Schließlich muss das Fahrzeug später aufbereitet, vermarktet und mit Gewinn weiterverkauft werden.
Deshalb liegen Inzahlungnahme-Angebote oder direkte Ankaufsangebote häufig deutlich unter dem Preis, der auf dem freien Markt erzielt werden kann.
Genau hier entsteht oft der größte Mehrwert eines Fahrzeugmaklers.
Durch professionelle Vermarktung, Marktkenntnis und Verhandlungsgeschick erzielen wir regelmäßig höhere Verkaufspreise, als Kunden zuvor von Händlern oder Ankaufportalen angeboten bekommen haben.
Nicht selten sprechen wir dabei von mehreren tausend Euro Unterschied.
Je nach Fahrzeug können 2.000, 3.000 oder sogar 4.000 Euro mehr Erlös erzielt werden. In solchen Fällen hat sich die Provision häufig bereits bezahlt gemacht, bevor der Kunde überhaupt den gesparten Zeitaufwand berücksichtigt.
Ist ein Fahrzeugmakler nicht teuer?
Diese Frage hören wir regelmäßig.
Die Gegenfrage lautet:
Was kostet eine schlechte Entscheidung?
Ein Fahrzeug gehört für viele Menschen zu den größten Anschaffungen ihres Lebens. Trotzdem werden Kauf- und Verkaufsentscheidungen oft unter Zeitdruck getroffen.
Wer ein Fahrzeug überteuert kauft, wichtige Mängel übersieht oder sein eigenes Fahrzeug deutlich unter Wert verkauft, verliert häufig mehr Geld als die Dienstleistung eines Fahrzeugmaklers kostet.
Hinzu kommt die investierte Zeit.
Besichtigungen, Preisvergleiche, Inserate, Telefonate und Verhandlungen kosten oft viele Stunden. Besonders Unternehmer, Familien oder Menschen mit wenig Freizeit entscheiden sich deshalb bewusst dafür, diese Aufgaben auszulagern.
Fazit
Ein Fahrzeugmakler kostet in der Regel zwischen 5 und 10 Prozent des Fahrzeugwertes oder Verkaufspreises.
Dafür erhalten Kunden jedoch weit mehr als eine reine Fahrzeugsuche oder Inseratserstellung. Sie profitieren von Erfahrung, Marktkenntnis, Zeitersparnis und einer professionellen Begleitung während des gesamten Kauf- oder Verkaufsprozesses.
Die entscheidende Frage lautet deshalb nicht:
Was kostet ein Fahrzeugmakler?
Sondern:
Wie viel Zeit, Risiko und mögliche Fehlentscheidungen möchten Sie sich sparen?
Mehr Informationen: amatocars.de





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